Buchrezension: Marina Boos – Das Glück der handgemachten Dinge

Hallo ihr Lieben,

Na, macht bei euch der Sommer auch eine Pause? Über München hängen seit Tagen dicke Wolken und so richtiges Sommerwetter will einfach nicht rauskommen… Am Freitag gehe ich mit meiner besten Freundin zu den Kaltenberger Ritterspielen ich hoffe bis dahin ist es ein wenig schöner.

Heute habe ich für die Bücherwürmer unter euch wieder eine Buchrezension, passend zum trüben Lesewetter :-)

Als mir meine Freundin in der Buchhandlung dieses Buch in die Hand gedrückt hat habe ich mich wirklich gefragt wie es sein kann dass ich das nicht schon früher entdeckt habe denn ich meine: Welcher Titel könnte besser zu mir passen ;-)

Ich habe also alle meine „musst du noch lesen“ – Bücher beiseite geschoben und mich direkt auf diesen Titel gestürzt.

Das Glück der handgemachten Dinge – Marina Boos

Design und Optik

Zunächst zur Optik des Buches: Hier hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben und Gedanken gemacht. Es ist liebevoll gestaltet mit kleinen Grafiken und einer schönen Haptik der Seiten. Auf diesem Foto lassen sich die Details ein wenig besser erkennen:

Buch - Das Glück der handgemachten Dinge

Klappentext

Bevor ich meinen Senf dazugebe kommt hier der Klappentext:

Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Jule auf der Suche nach den drei Großbuchstaben des Lebens: HLL – Heimat, Liebe, Lebensaufgabe. Um das alles zu finden, zieht sie in das Heimatdorf ihrer Großmutter und übernimmt eine geschlossene Schankwirtschaft. Jule möchte daraus etwas ganz Besonderes machen: ein gemütliches Kreativ-Café. Hier sollen sich alle, die ihrer kreativen Seite mehr Raum geben möchten, treffen und austauschen können. Denn seit sie denken kann, bastelt und backt Jule für ihr Leben gern. Und so hängt sie kleine Anleitungen ins Fenster, Tipps, Rezepte und Ideen rund ums Handarbeiten, Basteln, Kochen und den Garten. Aber nicht alle Dorfbewohner sind von Jules Plänen begeistert … Eine moderne Sinnsuche-Geschichte, in der es um das Glück geht, Dinge wieder selber zu machen.


ACHTUNG: Wer nicht gespoilert werden will, liest jetzt besser nicht weiter!

Die Story

Wie der Klappentext schon verrät, geht es um Jule die mit Anfang Dreißig ihren Platz im Leben noch nicht so richtig gefunden hat. Finanziell unterstützt von ihrer Großmutter erwirbt sie im Heimatdorf ihrer Mutter einen alten Gasthof um ihn in ein kreatives Café zu verwandeln.

Ich fand die Geschichte wahnsinnig ansprechend und muss zugeben dass ich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Würde ich im Lotto gewinnen, wäre das nämlich genau mein Plan: Ein eigenes Cafè eröffnen, mit hausgemachten Leckereien, Bastelworkshops geben, Spieleabende veranstalten usw.

Jule wird bei ihrem Vorhaben von neuen Bekanntschaften aus der Nachbarschaft unterstützt, schließt neue Freundschaften und erhält jedoch auch jede Menge Gegenwind aus der Gemeinde und von der Lokalzeitung. Außerdem beherbergt sie das zugelaufene Huhn „Berte“ das ihr Gesellschaft leistet :-)

Die Geschichte plätschert dann leider ein wenig dahin. Sie erzählt von den Renovierungsarbeiten und dem Ankommen im Dorf sowie den Aktionen die die Eröffnung des Cafès sabotieren sollen. Und so läuft es eigentlich das ganze Buch lang. Richtige Highlights gibt es nicht in der Geschichte, was mich wirklich etwas enttäuscht hat. So lebt Jule doch eigentlich meinen heimlich gehegten Traum und irgendwie war das alles gar nicht so aufregend wie ich es mir vorgestellt habe…

Zum Schluss gibt es natürlich ein happy End: Sie eröffnet ihr Cafè erfolgreich und auch in der Liebe gibt es für sie eine positive Wendung, das ganze passiert jedoch sehr plötzlich und gefühlt auf den letzten 20 Seiten womit das Buch dann auch endet.

Fazit

Zusammenfassend ist dies meiner Meinung nach ein nettes Buch, das sich sehr leicht lesen lässt. Man sollte nicht die großen Spannungsbögen erwarten und leider kommt auch das „ich kann nicht erwarten weiter zu lesen“ – Gefühl nicht auf.

Mir selbst kann ich wohl ankreiden dass ich sicherlich zu hohe Erwartungen an die Geschichte hatte und daher auch enttäuscht wurde.

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mir auch die Bewertungen auf Amazon durchgelesen und stieß dabei auf viele Leser die meine Meinung teilen, noch dazu wurde eine sehr ähnliche Geschichte wohl schon mal in einem anderen Buch erzählt das einige gelesen hatten.

Sehr schön finde ich allerdings die Anleitungen am Ende des Buches und wie vorhin schon erwähnt die Gestaltung und Haptik.

 

Bewertung

Ich vergebe für das Buch  3 von 5 Sternen.
Bewertungsskala siehe unten.

Die Bewertungen von Amazon könnt ihr hier einsehen:

(Dieser Inhalt stammt von Amazon EU Sarl)

 

Ich hoffe meine kleine Rezension hat euch weitergeholfen. Habt noch einen schönen Tag und wie wäre es heute mal mit ein bisschen Zeit für euch um in einem guten Buch zu lesen?!

Lasst es euch gut gehen,
eure Ruby

 


 

Meine persönliche Bewertungsskala:

✪✪✪✪✪
Sehr tolles Buch, das ich sogar ein zweites Mal lesen würde und uneingeschränkt empfehlen kann und auch verschenken würde
✪✪✪✪
Sehr gutes Buch, welches ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde
✪✪✪
Gutes Buch, eher „seichte“ Literatur, würde ich vielleicht als einfache Urlaubslektüre oder mal für Zwischendurch empfehlen.
✪✪
Das Buch ist ok, ich würde es eingeschränkt empfehlen für Leser die diese Art von Geschichte / Schreibstil mögen

Leider absolut nicht mein Fall, keine Empfehlung

(Bitte beachtet dass dies meine subjektive Meinung darstellt und nur als Orientierungshilfe dient)

 


 

Dies hier sind meine aktuellen allerliebsten Top 3 Lieblingsbücher:

 


 

Bücher die ich als nächstes lese:


 

Bücher auf meiner Wunschliste:

 

 

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Comments

    • Lena
    • 1. September 2016
    Antworten

    Danke für die Rezension! Ich habe erst jetzt entdeckt, dass du auch so ein Bücherwurm bist.
    Ich denke, ich werde mir das Buch mal für entspannte Sommertage zulegen :-) Da erwartet man von Büchern nicht die große Tiefgründigkeit :-D
    LG Lena

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